1824 wird sein Buch "Geschichte der germanischen und romanischen Völker 1494 bis 1535" mit einem Anhang "Zur Kritik neuerer Geschichtsschreiber" veröffentlicht. Daraufhin wird er Professor an der Berliner Universität, an der er bis 1871 Geschichte lehrt. 1827-1831 kann er in süddeutschen und italienischen Archiven forschen. Das Quellenmaterial ist Grundlage seines großen Werkes "Die römischen Päpste", das 1834 erscheint. Mit seiner Forderung, Quellen kritisch zu erforschen, wird er zum "Vater der modernen Geschichtsschreibung". In Berlin hat er eine steile wissenschaftliche Karriere und erfährt hohe Ehrungen: 1865 Verleihung des erblichen Adelsstandes, 1867 Kanzler des Ordens Pour le merite, 1882 Ernennung zum Wirklichen Geheimen Rat. Sein Gesamtwerk umfaßt 54 Bände. 1875 beginnt er mit seiner "Weltgeschichte", die jedoch unvollendet bleibt.